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Evangelisches Kreuzgymnasium

Allgemein

Brief zum neuen Jahr

06.01.2021

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebes Kollegium, liebe Mitarbeitende,

FROHES NEUES JAHR!

 

Wie oft habt Ihr und haben Sie diesen Satz gesagt? Unsere guten Wünsche haben wir per Mail, Skype und Kurznachricht geteilt. Wir haben sie am Telefon ausgesprochen oder von einer Straßenseite zur anderen einander zugerufen, eine Umarmung aus der Ferne andeutend.

In dem vom Lachen begleiteten Satz, dass es 2021 „nur besser werden könne“, schwingt die Erinnerung an ein vergangenes Jahr mit, in dem die scheinbaren Selbstverständlichkeiten ausgehebelt wurden und wir unsere Gemeinschaft in der Schule neu schätzen gelernt haben.

 

Schon immer war mit dem guten Wunsch mehr als eine eingeübte Höflichkeit gemeint. Aber in diesem Jahr fällt mir auf, mit wieviel innerer Beteiligung wir einander Gutes mit auf den Weg durch das Jahr geben.

Ich möchte Euch und Ihnen ein gutes neues Jahr wünschen mit Gesundheit, Geduld und Kraft für alle Herausforderungen, Zuversicht und Gottes Segen.

Das (alte) Foto des Landheims „Mayenhof“ im verschneiten Schellerhau zeigt bildhaft, wie „un-abgelaufen“ die Wege der kommenden Zeit vor uns liegen.

 

Entgegen aller schon festgelegten Termine und Vorhaben möchte ich Euch und Sie einladen, kurz innezuhalten. Genauso, als ob gleich der erste Schritt die geschlossene Schneedecke berührt.

Trotz der von den täglichen Corona-Nachrichten bestimmten Gedanken bitte ich Euch und Sie, das Foto und die damit verbundenen Erinnerungen zu genießen. In diesem Winterbild teilt sich Stille und Behutsamkeit mit.

Unter dem Schnee sind die Wege verborgen und auch wir können noch nicht alle Wege der kommenden Monate überblicken oder gar beurteilen. Ich möchte Euch und Sie ermutigen, zu überlegen, welche „Spuren“ wir ziehen können und hinterlassen wollen im noch „un – abgelaufenen“ neuen Jahr.

 

Ich sehe vor mir, wie behutsam Menschen auftreten, die die ersten Schritte auf einer verschneiten Schneefläche gehen.

Solch eine Behutsamkeit und Vorsicht, ein warmherziges und hilfreiches Miteinander von Menschen, das der christliche Glaube Barmherzigkeit nennt, wünsche ich uns allen.

 

Frohes neues Jahr – bleiben Sie von Gott behütet und herzlich gegrüßt

Pfarrerin Beate Damm

 

robertrothmann

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