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Evangelisches Kreuzgymnasium

Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden

Schulprogramm

Leitbild

§ Bildung leben

  • Unsere Schule bietet eine umfassende und vielfältige Bildung. Sie fördert jeden Schüler entsprechend seiner Begabungen und Fähigkeiten.

 

§ Glauben leben

  • Unsere Schule orientiert sich in ihrem pädagogischen Konzept an christlichen Werten. Die Schulgemeinschaft trägt zu deren lebendiger Verwirklichung bei.

 

§ Kunst leben

  •  Unsere Schule pflegt eine musisch-künstlerische Tradition.

 

§ Persönlichkeit leben

  • Unsere Schule misst der umfassenden Entwicklung der Persönlichkeit hohen Wert bei; die Schüler sollen Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Weltoffenheit entwickeln.

 

§ Gemeinschaft leben

  • Unsere Schule fördert Toleranz, Wertschätzung und Respekt als Grundlage des täglichen Miteinanders. Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft möchten Konflikte auf der Basis von Wahrheit und Vergebung lösen. Die kritische Reflexion der eigenen Handlung betrachten wir als Voraussetzung für die Entwicklung unserer Schulgemeinschaft.

 

§ Demokratie leben

  • Unsere Schule vermittelt und lebt eine demokratische Grundeinstellung und demokratische Strukturen.

 

§ Verantwortung leben

  •  Unsere Schule fördert das couragierte und selbstverantwortliche Handeln aller Schüler und wirkt dadurch gestaltend nach außen. Damit möchten wir unserer Verantwortung für die Gesellschaft und deren natürliche Grundlage gerecht werden.

 

Vorwort

Was macht eine gute Schule aus? Dass immer wieder aufs Neue von den Beteiligten über diese Frage nachgedacht wird, dass die Prinzipien, die sie leiten, deutlich, der gegenwärtige Zustand erfasst und die Visionen reflektiert werden.

 

Wie kann das geschehen? Indem man zunächst gemeinsam ein Leitbild erarbeitet und daraus folgernd gemeinsam ein Schulprogramm erstellt, denn dieser Prozess führt immer wieder zu der Frage: Wohin wollen wir? Und in welcher Zeitspanne?

 

Ein Schulprogramm will im täglichen Schulleben umgesetzt werden. Was zeichnet also eine Schule aus, die sich ein Schulprogramm gegeben hat?

 

Dass sie das individuelle Potential der in ihr lernenden Schüler, wie auch der in ihr lehrenden Lehrer aktiviert, ihnen den Spielraum zur Entwicklung ihrer Persönlichkeit gewährt, den Schülern das für das Leben und Lernen nach der Schule nötige Wissen und die benötigten Kompetenzen vermittelt und dies auf eine Art und Weise, dass das Lernen Spaß macht und motivierend auf alle Beteiligten wirkt. Dass Schüler, Lehrer, Eltern angstfrei, offen und wertschätzend miteinander und mit Kritik umgehen können, dass ihnen alle wichtigen Informationen zur Verfügung stehen, damit sie an Entscheidungsprozessen teilnehmen können und schließlich, dass sich möglichst viele Schüler, Lehrer, Eltern für „ihre“ Schule und für das Glück der in ihr Arbeitenden verantwortlich fühlen.

 

Wir haben noch Arbeit vor uns, aber zunächst freue ich mich und bin der Steuergruppe sehr dankbar, dass sie den Prozess vorangetrieben hat und wir heute das Schulprogramm für das Evangelische Kreuzgymnasium in Händen halten.

 

Gabriele Füllkrug

Dresden, 15.11.2010

 

Schulprogramm als Prozess

Ein Schulprogramm dient der geordneten Entwicklung des gesamten schulischen Lebens. Schulische Entwicklung ist notwendig, weil einerseits gesellschaftliche Veränderungen auf die schulische Gemeinschaft einwirken und andererseits eine ständige Verbesserung der inhaltlichen und organisatorischen Qualität der Schule nötig ist. Beide Faktoren machen eine Bewertung des Bestehenden notwendig. Ausgehend von den im Leitbild formulierten Zielsetzungen werden Soll- und Ist-Zustand evaluiert und verglichen. Bei den Maßnahmen, die sich daraus ergeben, setzt die Schulprogrammarbeit Prioritäten, da die Ressourcen der Schulgemeinschaft beachtet werden müssen.

 

Das vorliegende Programm entstand aus einer von Lehrern, Eltern und Schülern getragenen Leitbilddiskussion im März 2009 und wurde begleitet durch die Evaluation des Bestehenden über einen größeren Zeitraum hinweg. Träger, Eltern und Schüler fanden Gelegenheit, Vorschläge einzubringen. Das Ergebnis zeigt realisierbare Maßnahmen für einen zeitlichen Horizont von zunächst fünf Jahren. In regelmäßigen Abständen erfolgt eine Überarbeitung, aus der eine gültige Neufassung erwächst. Obwohl das Schulprogramm auch Auskunft geben kann über Ausrichtung, Zielsetzung und Zustand der Schule, ist es in erster Linie als Arbeitsgrundlage für die Veränderung des Schulbetriebes im Sinne seines Leitbildes anzusehen. Daher sind sowohl Form als auch Sprache pragmatisch ausgerichtet.

 

Ist-Zustand

§ Bildung leben

 

Unsere Schule bietet eine umfassende und vielfältige Bildung. Sie fördert jeden Schüler entsprechend seiner Begabungen und Fähigkeiten.

 

Unsere Schule ist ein allgemeinbildendes Gymnasium, das seine Schüler zum staatlich anerkannten Abschluss „Allgemeine Hochschulreife“ führt. Wir arbeiten leistungs- und kompetenzorientiert. Darüber hinaus ist es uns wichtig, jeden Schüler durch ein breites, ganzheitliches Bildungsangebot individuell zu fördern. Die Schule setzt offene und moderne Unterrichtsformen wie Freiarbeit, Projektunterricht, kooperatives Lernen, Werkstattunterricht sowie Unterricht an anderen Lernorten ein.

 

In der Klasse 5 finden Projekttage zum Thema „Lernen lernen“ statt, in der zu Beginn der gymnasialen Laufbahn grundlegende Lerntechniken vermittelt werden.

 

Die jährlich stattfindenden Aufenthalte der 5.-9. Klasse im Schullandheim Mayenhof in Schellerhau schaffen die Möglichkeit zur Umsetzung pädagogischer Konzepte, die sich im normalen Unterrichtsrhythmus nicht verwirklichen lassen.

 

Folgendes bietet unsere Schule neben dem allgemein verbindlichen gymnasialen Fächerkanon an:

  • Englisch/Französisch oder Englisch/Latein (Latinum nach Klasse 9) ab Klasse 5
  • Wahlmöglichkeit in Klasse 8 zwischen vier Profilen: geistes- und sozialwissenschaftlich, naturwissenschaftlich, künstlerisch, sprachlich (hier ab 2013 Altgriechisch als dritte Fremdsprache,
  • ab Klasse 10: Ersetzen einer Fremdsprache durch Französisch oder Latein (Latinum durch Ergänzungsprüfung möglich)
  • besondere Leistungskurse Religion, Musik und Kunst in der Oberstufe als Wahlpflichtgrundkurse auch: Philosophie, Darstellendes Spiel, Astronomie, Informatik
  • Unsere Schule ermöglicht Schülern der 9. Klasse einen Austausch mit einer französischen und Schülern der Klassenstufe 10 und 11 mit einer englischen Schule.
  • In der Klassenstufe 11 finden einwöchige Studienfahrten statt.
  • Vielfältige Arbeitsgemeinschaften (zum Teil als Ganztagsangebote) stehen zur Auswahl:
    • Förderunterricht Mathematik, Deutsch und Englisch (Klasse 5, 6) Begabtenförderung Mathematik (Klasse 5, 6) Hausaufgabenbetreuung (Klasse 5, 6) Sport (Volleyball, Flagfootball, Ballspiele, Karate) Sprachen (Spanisch, Italienisch, Russisch, Altgriechisch, Hebräisch, Französisch, Debating) Schach Theaterspiel Literatur Kunst (Abenteuer Kunst, Plastik, Holzgestaltung, Atelierkunst) Kurs Programmierung/Tastschreiben

 

§ Glauben leben

 

Unsere Schule orientiert sich in ihrem pädagogischen Konzept an christlichen Werten. Die Schulgemeinschaft trägt zu deren lebendiger Verwirklichung bei.

 

Der christliche Glauben geht davon aus, dass jeder Mensch von Gott gewollt und angenommen ist. Deshalb sollten die Beziehungen innerhalb der Schulgemeinschaft von Respekt, Toleranz, Nächstenliebe und Bemühung um die Entfaltung des Einzelnen geprägt sein, so wie es im Evangelium verkündet wird. Jeder soll sich in der Gemeinschaft geborgen fühlen und gleichzeitig lernen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

 

Zur Verwirklichung des Leitsatzes tragen folgende Elemente bei:

  • Den schulischen Alltag begleitet eine Schulpfarrerin. Als Religionslehrerin steht sie einerseits in permanentem Kontakt mit den Schülern, andererseits ist sie als Pfarrerin für das geistliche Schulleben verantwortlich und steht als Seelsorgerin Schülern und Kollegen zur Seite.
  • Gottesdienste und Andachten rahmen den Schulalltag ein und begleiten ihn. Dazu gehören die Gottesdienste zum Schuljahresanfang, zum Tag des Glaubens, zum Erntedankfest, Weihnachten und Ostern sowie zum Schuljahresabschluss.
  • Der von Schülern selbst organisierte Schülerbibelkreis stellt eine weitere Möglichkeit religiöser Auseinandersetzung dar.
  • In allen Jahrgangsstufen werden die Fächer Evangelische und Katholische Religion unterrichtet. In der Oberstufe wird ein Religionsleistungskurs angeboten.
  • Für die Schüler der 10. Klassen finden Besinnungstage statt. Diese werden in kleinen Gruppen außerhalb der Schule durchgeführt. Das Angebot unterschiedlicher Themen entspricht der vielfältigen Interessenlage der Schüler.
  • Der Tag des Glaubens ist ein Schultag, welcher der Schulgemeinschaft den Freiraum verschafft, über ihre christlichen Grundlagen zu reflektieren. Zum konkreten Thema des Tages gibt es altersgerechte Angebote für Schüler sowie für Eltern und Lehrer.
  • Die Verleihung des von Eltern gestifteten Simon-von-Cyrene-Preises soll die theologische Auseinandersetzung mit dem Glauben und das Zusammenleben der Schulgemeinschaft befördern. Er wird am Tag des Glaubens Schülern verliehen, die sich intensiv mit einem Glaubensthema auseinandergesetzt und sich um die Schulgemeinschaft in besonderer Weise verdient gemacht haben.
  • Für Andachten und individuelle Wünsche nach Ruhe und Meditation steht der Raum der Stille zur Verfügung.
  • Die christliche Verantwortung der Schule für die Mitwelt drückt sich in der Unterstützung sozialer und umweltbezogener Projekte, wie z. B. dem Sudanprojekt oder den Projekten zum Schutz der kanadischen Wildnisgebiete aus.

 

 

§ Kunst leben

 

Unsere Schule pflegt eine musisch-künstlerische Tradition.

 

Alle Schüler können sich in vielfältiger Weise künstlerisch betätigen und Freude an der eigenen Kreativität entwickeln. Im Ensemblespiel haben die Schüler teil an der Entwicklung eines künstlerischen Prozesses.

 

Verschiedene musikalische Ensembles stehen zur Auswahl:

 

Kreuzschulorchester (ab Klassenstufe 7) Schulchor (ab Klassenstufe 9) Schulband „M & The Jazzmatix“ (ab Klassenstufe 9) Juniorband „Kreuzbandriss“ (Klassenstufe 5-7)

 

Klassenübergreifender Unterricht in den Klassenstufen 5 und 6 ermöglicht die Durchführung ausgefallener musikalischer Projekte. Advents- und Sommerkonzerte zeigen die Ergebnisse der musikalischen Ensemblearbeit.

 

Die künstlerische Ausbildung des Fachunterrichts wird durch ein vielfältiges AG- Angebot vertieft:

  • Atelierkurs Plastik Abenteuer Kunst Holzgestaltung Architekturzeichnen
  • Der jährlich stattfindende Kunsttag fördert das künstlerische Engagement der Schüler. An diesem Tag erfolgt auch die Verleihung des Kunstpreises durch die Stiftungsjury an Schüler, die sich intensiv mit einem künstlerischen Thema auseinandersetzen.

 

Ein umfassendes Theaterangebot ergänzt die künstlerisch-musische Tradition :

  • Theater-AG für die Klassenstufen 5-7 Theater im Rahmen des künstlerisch-musischen Profils in den Klassenstufen 8-10 Grundkurse „Darstellendes Spiel“ in der Oberstufe
  • Die Ergebnisse der Theaterarbeit werden im Laufe des Jahres in zahlreichen Theateraufführungen präsentiert. Dafür steht ein schuleigener Theaterkeller zur Verfügung.
  • Die Sänger des Dresdner Kreuzchors lernen an unserer Schule. Von Klasse 5-7 bilden sie derzeit eine eigene Klasse. Die Schule bemüht sich, durch eine besondere Organisation des Schulalltags den Erfordernissen der musikalischen Ausbildung und der chorischen Verpflichtung zu entsprechen. Der Mehrbelastung der Choristen wird dadurch Rechnung getragen. Es besteht ein enger Kontakt zwischen Chor, Schule und Alumnat.

 

 

§ Persönlichkeit leben

 

Unsere Schule misst der umfassenden Entwicklung der Persönlichkeit hohen Wert bei; die Schüler sollen Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen und Weltoffenheit entwickeln.

 

Unsere Vorstellung vom Menschen reduziert ihn nicht auf seine Leistung. Ausgehend von dieser Wertvorstellung unterstützen wir unsere Schüler dabei, sich selbst als Person anzunehmen und weiterzuentwickeln. Dies kann sowohl in einem individuellen als auch in einem gemeinschaftlichen Prozess erfolgen. Damit wollen wir mithelfen, unsere Schüler auf ihr späteres Leben vorzubereiten.

 

Dieser Zielsetzung dienen folgende Strukturen:

 

Klassenleiterstunden in den Klassenstufen 5-10 schaffen Raum zur Thematisierung und Bewältigung von Konflikten innerhalb der Klassengemeinschaft sowie zur Wahrnehmung individueller Probleme.

 

Die Klassenlehrer können ein soziales Training in Anlehnung an das Lion’s-Quest-Programm in der Sekundarstufe I durchführen.

 

Jährlich stattfindende Landheimaufenthalte (Klassen 5-9) und Klassenfahrten (Klassen 10) fördern die Klassengemeinschaften und die individuellen sozialen Kompetenzen der Schüler.

 

Für individuelle Probleme stehen zwei Beratungslehrer, die Schulpfarrerin und ein von Schülern gewählter Vertrauenslehrer zur Verfügung. Die Beratungslehrer werden auch bei Konflikten der Klassengemeinschaft aktiv.

 

Pädagogische Konferenzen finden zweimal während des Schuljahres statt, um auftretende Probleme der Klassengemeinschaft oder einzelner Schüler zu beraten. Zu den Konferenzen sind Vertreter des Chores und des Alumnats eingeladen.

 

Präventionsveranstaltungen zu Drogenmissbrauch (Klasse 7) und dem Umgang mit dem Internet (Klasse 8) finden jedes Jahr statt.

 

Die pädagogische Kommission zur Konfliktschlichtung, an der zu gleichen Teilen Lehrer, Schüler und Eltern teilnehmen, hat beratende Funktion bei der Bewertung und Suche nach Lösungen, wenn auf das Fehlverhalten von Schülern reagiert werden muss.

 

Das Programm „Schüler für Schüler“ bietet eine Gesprächsmöglichkeit für Schüler, die sich nicht an Lehrer wenden wollen. Ansprechpartner sind Schüler mit hohem Verantwortungsbewusstsein, die durch die Beratungslehrer auf die Aufgaben vorbereitet wurden.

 

Mit den Zeugnissen erhält jeder Schüler halbjährlich eine Kompetenzbewertung als Feedback, die sich neben dem Arbeitsverhalten auch auf das Sozialverhalten bezieht.

 

 

 § Gemeinschaft leben

 

Unsere Schule fördert Toleranz, Wertschätzung und Respekt als Grundlage des täglichen Miteinanders. Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft möchten Konflikte auf der Basis von Wahrheit und Vergebung lösen. Die kritische Reflexion der eigenen Handlung betrachten wir als Voraussetzung für die Entwicklung unserer Schulgemeinschaft.

 

Wir leben in einer pluralistischen Gesellschaft, die uns in ihrer Vielfalt Chancen bietet. Gegenseitige Achtung und Toleranz zwischen Angehörigen verschiedener Konfessionen, Religionen und Weltanschauungen sind Teil unseres Grundverständnisses. Die Verschiedenheit bereichert unser Schulleben. In jeder Gemeinschaft treten Konflikte auf. Ausgehend von unserem christlichen Grundverständnis versuchen wir Einsicht in die Ursache und Hilfe zur Lösung zu vermitteln. Die Qualitätssicherung von Kommunikationsprozessen ist uns wichtig.

 

Folgende Maßnahmen fördern die Schulgemeinschaft:

  • Die Beziehungen innerhalb des Lehrerkollegiums werden durch die jährlich stattfindende Klausurtagung vertieft, in der Regel mit Beteiligung der Schülervertretung und des Elternrates.
  • Für die Lehrer gibt es durch ein Gruppensupervisionsangebot die Möglichkeit Probleme im Unterricht zu reflektieren und Unterrichtsprozesse zu optimieren.
  • Die Gemeinschaft der Schüler untereinander wird gestärkt durch den Schülerclub (Verwaltung durch die Schülervertretung) und „Schüler für Schüler“ (vgl. „Persönlichkeit leben“)

 

Im Jahresverlauf findet eine Reihe identitätsstiftender Schulveranstaltungen statt, die auf die gesamte Schulgemeinschaft aus Schülern, Eltern und Lehrern zielen:

  • Tag des Glaubens (vgl. „Glauben leben“) regelmäßig stattfindende Gottesdienste (vgl. „Glauben leben“) jährlich stattfindender Kunsttag (vgl. „Kunst leben“) Konzerte und Theateraufführungen (vgl. „Kunst leben“) Tag der offenen Tür

 

 

 § Demokratie leben

 

Unsere Schule vermittelt und lebt eine demokratische Grundeinstellung und demokratische Strukturen.

 

Demokratie und Engagement sind Grundlagen unserer Gesellschaft. Auch unsere Schule lebt nach diesen Grundsätzen. In demokratischen Prozessen geben wir uns Regeln und planen Projekte und Schulveranstaltungen. Lehrer, Eltern und Schüler bringen sich in den jeweiligen Schulgremien ein und übernehmen dadurch Verantwortung.

 

Als Möglichkeiten des Dialogs und der Entscheidungsfindung existieren verschiedene Gremien der Mitbestimmung:

  • Die Schülervertretung vertritt die Interessen der Schülerschaft gegenüber Schulleitung und Lehrern sowie in der Schulkonferenz. Sie setzt sich aus gewählten Vertretern der Schülerschaft zusammen. Neben der Mitbestimmung sieht sie ihre Aufgabe in der Organisation von Veranstaltungen für Schüler.
  • Die Interessen der Eltern vertreten die Klassenelternsprecher im Elternrat. Die Eltern bringen sich darüber hinaus in das Schulleben in vielfältiger Art und Weise ein. Sie halten Vorlesungen in der Kreuzuniversität, sind bei der Berufsberatung tätig, gestalten Schulstunden und Exkursionen mit, helfen bei den Schulfesten und besonderen Tagen sowie in der Pädagogischen Kommission.
  • Die Lehrerkonferenz berät und entscheidet alle Belange der Schule.
  • Die Mitarbeitervertretung vertritt die Interessen der Lehrer in ihrem Arbeitsverhältnis gegenüber dem Arbeitgeber.
  • Die Steuergruppe besteht aus vier von dem Kollegium gewählten Lehrern und organisiert den Schulentwicklungsprozess.
  • Die Schulkonferenz als Gremium aus Lehrern, Eltern, Schülern und der Schulleiterin muss maßgeblichen Entscheidungen der Lehrerkonferenz zustimmen. Sie berät wichtige Vorhaben der Schule.
  • Der Förderverein, der aus Eltern, ehemaligen Schülern und Lehrern besteht, unterstützt die Schule ideell und finanziell. Er organisiert außerdem den Kontakt zu ehemaligen Schülern der Kreuzschule und knüpft Verbindungen mit Unterstützern und Sponsoren.

 

 

 § Verantwortung leben

 

Unsere Schule fördert das couragierte und selbstverantwortliche Handeln aller Schüler und wirkt dadurch gestaltend nach außen. Damit möchten wir unserer Verantwortung für die Gesellschaft und deren natürliche Grundlage gerecht werden.

 

Wir wollen mithelfen, dass sich unsere Schüler als aktive und eigenverantwortliche Bürger in die Gesellschaft einbringen. Wir erkennen die Schöpfung als Grundlage unseres Lebens an und engagieren uns für deren Erhaltung.

 

Zur Förderung des gesellschaftlichen Engagements, das sowohl eine soziale als auch eine ökologische Dimension einschließt, werden folgende Maßnahmen gegenwärtig umgesetzt:

 

Förderung des „Ehrenamtes“ durch Sichtbarmachung des ehrenamtlichen Engagements der Schüler (nach Wunsch)

 

Sammlung von Sachspenden wie Spielzeug und Kinderkleidung für bedürftige Kinder in Osteuropa im Rahmen des Adventsbastelns

 

Thematisierung der gesellschaftlichen Verantwortung im Unterricht der dafür in Frage kommenden Fächer

 

zweiwöchiges Praktikum in einer sozialen Einrichtung am Ende der Klasse 9 (Sozialpraktikum)

 

Unterstützung des „Sudan-Projektes“ für den Aufbau kirchlicher Schulen im Süd-Sudan durch Kollekten Kanada-Projekt

 

Die Dresdner Bürgerstiftung kooperiert bei der Auswahl der Plätze für das Sozialpraktikum und bei der Arbeit im geistes- und sozialwissenschaftlichen Profil.

 

Sollmaßnahmen:

 

Schülerzeitung

Weiterbildung

Förderung des Ehrenamtes

Einführung von Klassenleiterstunden

 

 

Die Maßnahmen für den Soll-Zustand liegen aus technischen Gründen nur in Papierform vor. Sie können sich gerne an das Sekretariat oder an Herrn Rothmann mit der Bitte um ein Papierexemplar wenden.

 

Aus technischen Gründen konnten bis jetzt nicht alle Formatierungen der Papiervorlage eingefügt werden.

 

Impressum:

 

Herausgegeben vom Evangelischen Kreuzgymnasium Dresden

 

Alle Rechte vorbehalten

 

Beschlossen von der Schulkonferenz am 26.10.2010